Sie hat alles, aber sie fühlt nichts - warum weiblicher Erfolg anders funktioniert

Shownotes

DIE ZENTRALE FRAGE: Wie kann eine Frau alles erreichen und sich dabei wie nichts fühlen? Die Antwort liegt nicht in mehr Arbeit, mehr Coaching, mehr Ausbildungen. Die Antwort liegt in Atem, Körper und echtem Fühlen.

In dieser Episode mit Coach Anne Dillmann sprechen wir darüber, warum erfolgreiche Frauen die besten Schauspielerinnen ihres eigenen Lebens sind – und wie sie das ändern. Anne begleitet Frauen (und Männer) zu echter Freiheit und echtem Selbstvertrauen. Nicht durch noch mehr Denken. Sondern durch Körper, Atem und die Weisheit, die über den Kopf hinausgeht.

WAS DU AUS DIESER EPISODE ERFÄHRST: ✅ Die versteckte Ursache: Wie narzisstische/kritische Eltern dein Selbstwertgefühl sabotieren (ohne dass du es merkst) ✅ Das Trigger-Phänomen: Warum dich diese eine Kollegin so nervt – und was das über DICH aussagt (nicht über sie) ✅ Gender Pay Gap: Der psychologische Grund, warum Frauen weniger verdienen (Spoiler: Es hat mit Atem zu tun) ✅ Die Macherin-Falle: Warum erfolgreiche Frauen "nur im Kopf" sind – und wie das zum Burnout führt ✅ 95% Regel: Wie viele deiner Entscheidungen unbewusst passieren (und wie der Atem das ändern kann) ✅ Männliche vs. weibliche Energie: Der entscheidende Unterschied – und warum Frauen OUT OF BALANCE sind ✅ Absichtsloses Sein: Was das wirklich bedeutet (und warum du das sofort tun solltest) ✅ Die Atemübung: Eine einfache Technik, die dein Nervensystem SOFORT beruhigt (mach sie jetzt!) ✅ Annes persönliche Geschichte: Wie sie im Burnout landete – und wie sie Hunderte Frauen rausholt ✅ Die zentrale Botschaft: "Dein Herz schlägt nur für dich" – und was das wirklich bedeutet

Anne ist eine Business Coach und Atemtherapeutin, die mit erfolgreichen Frauen arbeitet, die sich zu klein machen.

Sie hat: 14-15 Jahre in der Karriere alles richtig gemacht (und ist im Burnout gelandet) Das System verstanden, das erfolgreiche Frauen klein hält Eine Methode entwickelt, die Kopf + Körper + Seele zusammenbringt Hunderte Frauen begleitet zu echtem Selbstvertrauen (als Nebeneffekt: Gehaltserhöhungen, Beförderungen, neue Jobs)

🌐 Website Anne Dillmann: https://annedillmann.de/ 📱 Instagram: https://www.instagram.com/anne_dillmann/ 💼 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/anne-dillmann-7894b4215/ 📘 Kennenlern Gespräch: https://calendly.com/hochstaplerin/30min?month=2024-07

LIVE BREATHWORK: 📍 Heimsbüttel (Hamburg & Umgebung) 📅 Freitag, 26. Juni 2026 ⏰ 19:00 – 21:00 Uhr 👯 Nur für Frauen https://annedillmann.de/atmen/

CAROLIN LIMBURG LINKS: 🌐 Website: www.carolinlimburg.de 📱 Instagram: @carolinlimburg

00:00 – INTRO: Das Gefühl der erfolgreichen Hochstaplerin 02:17 – VORSTELLUNG: Wer ist Anne Dillmann? 03:48 – DAS PROBLEM: Narzisstische Eltern & ihre Prägung 04:27 – NARZISSMUS ERKLÄRT: Was bedeutet das wirklich? 05:30 – DER VERGLEICH: Wie Eltern ihre Unsicherheit weitergeben 06:22 – ANNES GESCHICHTE: Der Englischlehrer, der 20 Jahre wirkte 08:09 – DER TRIGGER: Deine Kollegin als Spiegel zu deinen inneren Urteilen 10:05 – GENDER PAY GAP: Das unbewusste "Ich bin kein Geld wert" 14:47 – DER COACHINGRAUM: Wie Sicherheit & Präsenz entstehen 16:49 – ATEM ALS SCHLÜSSEL: Der direkter Zugang zum Unterbewusstsein 20:13 – DIE MACHERIN-FALLE: Nur im Kopf & auf dem Weg zum Burnout 24:40 – 95%-REGEL: Unterbewusste Entscheidungen & ihre Macht 26:01 – ATMUNG & KÖRPER: Wie Atem körperliche Enge öffnet 28:46 – ATEMÜBUNG ZUM MITNEHMEN: Längere Ausatmung = sofortige Ruhe 30:53 – HOLOTROPES ATMEN vs. SANFT: Annes Philosophie 31:29 – MÄNNLICHE vs. WEIBLICHE ENERGIE: Das Gleichgewicht

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00:00:00: Indem ich denen die andere noch schlechter mache, fühle ich mich selbst etwas besser in diesem Moment.

00:00:07: Das bedeutet dass diese Erfahrung des Vergleichens auf Kosten von anderen und ganz ehrlich so hebt mal die Hand wer hat's schon gemacht?

00:00:21: Genau.

00:00:22: Das passiert, glaube ich, jedem das eine oder andere Mal gar nicht mit böse Absicht sondern aus einer inneren Not heraus dieses Ich vergleich mich mal und ich finde es eigentlich ganz geil wenn ich gut dastehe.

00:00:34: Und weißt du was?

00:00:35: Wir tun wir's auch bewusst weil wir sind manchmal auch einfach arschgeil.

00:00:44: Mädchen, Mutter, Matriarchen Alles was Frau in der Rush aber des Lebens braucht um glücklich gesund und frei zu sein.

00:00:52: Schön dass Du da bist.

00:00:55: Diese Frage oder diese Frage ist falsch.

00:00:57: Dieser innere Satz, dieses

00:00:59: elendige

00:01:01: Gefühl... Oh shit!

00:01:03: Was habe ich denn da schon wieder gemacht?

00:01:08: Und dahinter steckt dieses Ich bin nicht wertvoll, ich bin nicht gut genug.

00:01:14: was denken jetzt die anderen über mich?

00:01:18: weil ich dieses jenes solches so gemacht hab wie es gemacht hat So gesagt habe, wie ich es gesagt habe.

00:01:25: Hätte ich mal meinen Mund gehalten?

00:01:28: Dieses Gefühl kennt glaube ich jede Frau und zwar egal wie alt sie ist.

00:01:34: aber dieses Gefühl von... Shit!

00:01:41: Ich bin am besten wieder still Ist ein Gefühl das Frauen massiv ausbremst Und dass spannenderweise gestandene Frauen kennen und sich ihren eigenen Wert überhaupt nicht eingestehen können.

00:02:01: Und genau darüber möchte ich heute mit meinem Gast Anne Dillmann sprechen, denn Anne begleitet Frauen, erfolgreiche Frauen hin zu ganz viel Freiheit- und Selbstverständlichkeit im Sein – also weg von diesem Gefühl irgendetwas ständig falsch zu machen!

00:02:21: irgendetwas ständig nicht gut genug zu machen und vor allem immer noch nicht genug Ausbildungen zu haben, um mit der eigenen Expertise den Raum einzunehmen.

00:02:29: Und zu füllen!

00:02:31: Ich freue mich von ganzem Herzen dass du dir Zeit nimmst für uns liebe

00:02:35: Anne.

00:02:36: Hallo Caroline ist total schön hier zu sein und ich danke dir für deine Einladung.

00:02:44: aus deiner Sicht was es das verbreitete Problem des Frauen die dieses Gefühl Ich bin mich gut genug, so gut kennen und mitbringen.

00:02:56: Was ist... was steckt dahinter?

00:02:59: Es ist ja letztlich immer das gleiche.

00:03:02: Also jede Frau hat ihre eigene Färbung die eine hat hier ein Thema die andere dort Männer sicherlich auch Und es ist ja immer diese Lebenszeit, die uns so massiv geprägt hat tatsächlich unsere ersten Jahre.

00:03:14: Das heißt wir müssen uns gar nicht immer bewusst erinnern was da eigentlich nicht so ganz gut gelaufen ist.

00:03:20: Aber ich sag mal wenn du beispielsweise vielleicht einen nazistischen Elternteil hast und dieser Elternteil hat eine Tendenz dir häufig zu sagen na komm das kannst Du aber schon noch besser oder na guck mal das ist jetzt aber nicht so Ganz gelungen.

00:03:35: also du weißt in welche Richtung Ich gehe.

00:03:38: oder solche Sätze wie dich zu vergleichen mit Freundinnen, mit Geschwistern.

00:03:45: Mit MitschülerInnen und die immer das Gefühl gibt dass du da eher so unter Ferner liefen bist oder eben nicht so brillant.

00:03:52: ja dann Manifestiert sich das natürlich in dir.

00:03:57: Und zwar sehr früh in deinem Leben und dann entsteht einfach dieser super hartnäckige und renitente Glaubenssatz, der so in diese Richtung geht.

00:04:05: ja ich bin wohl noch nicht gut genug Ich bin einfach nicht so brillant wie andere oder so schnell oder so begabt So vielfältig vielseitig wie auch immer.

00:04:18: Ja und dann entsteht daraus ein ich muss immer mehr machen mehr leisten mehr tun.

00:04:24: Also einen hohen Aufwand betreiben, um irgendwie so halbwegs durchzukommen.

00:04:30: ja?

00:04:31: Du hast den Begriff nazistischer Elternteil mit reingebracht und Nazismus ist ein Begriff der fliegt uns überall um die Ohren.

00:04:39: also ich kriege tatsächlich auf Social Media immer mal wieder so bist du mit einem Nazisten zusammen oder waren deine Eltern nazistisch?

00:04:46: Ich glaube aber dass tatsächlich ganz viele Menschen gar nicht so genau wissen was bedeutet das eigentlich?

00:04:51: weil letztlich eine gesunde Form von, ich mache mir in Anführungsstreichen, Egoismus und Selbstfürsorge brauchen wir alle definitiv.

00:05:01: Und was meinst du konkret beispielhaft mit einem nazistisch veranlagten Elternteil?

00:05:10: Also es gibt verschiedene Formen des Nazismus und das ist tatsächlich nicht meine Expertise, aber ich habe so ein Semivissen darüber würde ich sagen.

00:05:18: Und was zum Beispiel eine Ausbrechung des Nazismus ist, dass denn die nazistische Person andere abwertet um sich selbst besser zu fühlen.

00:05:29: Das heißt... Da liegt dann gar keine gesunde Selbstliebe dahinter oder kein gesunder Selbstwert, sondern eigentlich ein ganz schlechtes Selbstbild.

00:05:38: Aber indem ich den die andere noch schlechter mache, fühle ich mich selbst etwas besser in diesem Moment.

00:05:46: Das bedeutet dass diese Erfahrung des Vergleichens auf Kosten von anderen und ganz ehrlich so hebt mal die Hand wer hat's schon gemacht?

00:06:00: Genau.

00:06:00: Also das passiert, glaube ich, jedem das eine oder andere Mal gar nicht mit böse Absicht sondern aus einer inneren Not heraus.

00:06:08: dieses Ich vergleich mich mal und ich finde es eigentlich ganz geil wenn ich gut dastehe.

00:06:13: Und weißt

00:06:14: du was?

00:06:14: Wir tun wir's auch bewusst weil wir sind manchmal auch einfach arschgeigen.

00:06:18: also das dürfen wir wirklich alle mal mitdenken ja wie tun ihr immer gerne so?

00:06:21: oh das muss ja.

00:06:22: ne nein wir sind nicht immer rund um die Uhr wundervoll und großartig und gerade In unseren Liebesbeziehungen leben wir diese wirklich wenig schönen oder charmanten Seiten am ehesten aus, weil wir uns da am ehrlichsten zeigen.

00:06:42: Und wenn Eltern das ihren Kindern gegenüber machen.

00:06:46: auf die eine oder andere Art und Weise in dieser total verletzlichen Lebensphase dieses Vergleichen und Abwerten hinterlässt das Spuren.

00:06:54: Hast du noch ein anderes Beispiel?

00:06:56: Also einfach damit die Frau dir zuhört, einfach mal in sich gehen kann und sagen oh shit!

00:07:01: Das habe ich tatsächlich erlebt.

00:07:02: mir war es gar nicht klar.

00:07:06: Es wäre zumindest überraschend wenn der Frau so gar nicht klar wäre.

00:07:10: aber es kann alles mögliche sein auch... auch in Geschwisterkontexten.

00:07:15: Wenn du ältere Geschwisters hast, die dir vielleicht immer so ein bisschen das Gefühl geben, dass du ein kleiner Blödi bist ja?

00:07:23: Also es gibt darin auch ein normales Maß.

00:07:25: Geschwester sind natürlich auch mal ruppig miteinander und das ist auch tatsächlich gesund und in Ordnung.

00:07:30: da können wir dran wachsen.

00:07:32: Aber es ist immer so'n bisschen das Maß, was es macht und natürlich auch die Häufigkeit Ja, dieser Ton der so mitschwingt.

00:07:42: Also auch was Lehrer uns in der Schule sagen ja?

00:07:46: Ich hatte kürzlich etwas dazu gepostet, das aus meinem eigenen Leben ist.

00:07:50: Das kann ich hier gerne mal schildern!

00:07:52: Ich hatte in der Mittelstufe einen Englisch-Lehrer, der hat zu meiner Mutter am Elternsprechtag gesagt So na die Anne is einfach ein bisschen lernfaul.

00:08:00: ne ganz anders als ihr großer Bruder.

00:08:04: Also da haben wir sozusagen alles drin.

00:08:06: Mein älterer Bruder war ein sehr guter Schüler und ich war so eine mittelmäßige Schülerin, das heißt ich hatte richtig hervorragende Fächer, wo mein Herz höher schlug und da wo es mich nicht interessiert hat habe ich einfach gar nichts gemacht.

00:08:20: ja weil es sich nicht interessierte.

00:08:22: Und mein Bruder hatte dann ganz andere Strategie und Herangehensweise und ich hab erst vor vielleicht zehn, fünfzehn Jahren verstanden dass ich ganz lange von mir ein Bild hatte, von ja Fremdsprachen liegen mir nicht und das es mit diesem Englisch schwerer zu tun hatte.

00:08:39: Mit dieser Aussage.

00:08:41: Das prägt uns oft viel nachhaltiger als wir uns bewusst machen und deswegen ist Erinnern durchaus wertvoll.

00:08:54: In deiner Arbeit vor allem Frauen?

00:09:01: Geht es genau um diese Themen, die wir jetzt schon angerissen angesprochen haben?

00:09:05: Die alles mit dem.

00:09:08: letztendlich ist das ja ein Beziehungsthema.

00:09:10: Also letztendlig ist es ja wie gehe ich mit meiner Umwelt in Beziehungen?

00:09:15: und wo beziehe ich meinen Platz im Zusammenspiel mit den anderen?

00:09:20: Und wenn ich immer diesen Platz bezüge, wo ich sage Ich bin weniger Ich bin noch nicht genug.

00:09:24: Ähm, ich muss immer gucken was machen denn die anderen und mich da dran dann anpassen damit ich nicht blöde auffalle oder ich darf ähm...ich glaube einfach nicht daran dass ich mit dem was ich erlebt habe und mit dem das ich kann und mit den was ich schon gelernt habe wirklich einen herausragenden Mehrwert beitragen

00:09:41: kann.

00:09:42: Ich glaub' das ist bei Verhals-, bei Gehaltsverhandlungen so ein riesen Ding wir haben ja so eine Gender-Pay Gap Und dass Frauen einfach nicht kapieren, wie wichtig und wertvoll ihre Expertise, ihre Leistungsfähigkeit ist.

00:09:56: Ich glaube, deine Reaktion hat es auch schon gezeigt so ja Riesenthema-Riesenbaustelle dafür musst du nicht selbstständig sein um da... daran zu knabbern, dass du glaubst kein Geld wert zu sein.

00:10:10: Das ist ganz

00:10:10: interessant was du sagst weil das ist wie ein schöner Nebeneffekt meiner Arbeit.

00:10:16: also ich könnte dir direkt... Also mir fallen direkt eine Handvoll Kundin ein die noch während des Coachings in einer recht kurzen Zeit ja neues Gehalt verhandelt haben neue Preise als Selbstständige aufgerufen haben befördert wurden oder wirklich in neue Jobs gegangen sind und Also wo immer, wo immer eine eklatante Verbesserung eingetreten ist.

00:10:40: Das ist sozusagen nicht meine primäre Arbeitsinhalt aber das ist wie so ein schönes Randprodukt dessen.

00:10:47: Aber

00:10:49: das zeigt dir dass das was du machst tatsächlich tief im System wirksam ist?

00:10:54: Ganz genau weil du dadurch dass du auf einmal dich größer machst, dich aufrecht machst und anerkennst hey ich bin jemand Dazu in die Lage versetzt wird, eine Position zu beziehen und auch in dieser Ehrlichkeit hinzuschauen.

00:11:08: Ne so möchte ich es nicht mehr.

00:11:10: Nee ganz ehrlich das ging jetzt die letzten fünfzehn, fünfzehnt, zwanzig Jahre so.

00:11:15: aber Das ist nicht okay.

00:11:18: dafür brauchst du einen gewissen Inneren.

00:11:23: Ich nenne das immer eine innere Aufreichtung

00:11:25: Absolut!

00:11:25: Ich möchte gerne noch auf was zurückkommen was du davor sagst dass nämlich in diesem Kontext von Vergleichen, wo Frauen das Gefühl haben naja ich bin noch nicht so weit oder nicht so gut.

00:11:35: Was es auch häufig gibt bei Führungsfrauen ja die Teams voran stehen und gehen Das ist gar nicht nur dieser unmittelbare Vergleich sondern ein anderes Phänomen dass es jemandem gibt im Team der einen besonderen Reizfaktor auslöst was wir gerne Trigger nennen Also dass meinem Wegen eine Kundin zu mir sagt, da ist wirklich ne Person die is auf ner Art unmöglich.

00:12:01: Ja also das ich weiß gar nicht wie ich die ordentlich integriere oder oder oder.

00:12:05: und dann stellt sich oft beim näheren Hinsehen heraus, dass das Außenis ja nie das Problem tatsächlich, ja?

00:12:13: Dass diese Person völlig unproblematisch ist!

00:12:17: Und dass sie einfach etwas tut was meine Kunden sich entweder nicht erlaubt weil sie sagt So benimmt man sich aber nicht.

00:12:25: Das ist Foy, ja mal vereinfacht gesagt oder das es etwas ist was schon immer unter so ein Verbot viel im Sinne von dass macht man so nicht?

00:12:36: Ja das geht überhaupt nicht!

00:12:39: Also immer so dieses da ist eine ganz starke Bewertung hinten dran und da geht's gar nicht um diese andere Person sondern um das eigene innere Bewertungssystem.

00:12:50: auch viel in der Arbeit mit mir darum überhaupt mal zu gucken und zu verstehen, wow was habe ich eigentlich dauernd für Bewertungen mitlaufen?

00:12:57: Warum nervt mich jetzt eigentlich meine Kollegin oder Mitarbeiterin so sehr dass ich wirklich überlege ja ob ich hier wirklich eine personelle Veränderung irgendwie brauche.

00:13:10: Und dann zu merken und das ist wirklich interessant.

00:13:12: also ich hab schon konkret Situationen gehabt mit Frauen die hinterher sagten Wow, mit genau dieser Mitarbeiterin arbeite ich seitlich das alles blicke so gerne und so gut zusammen weil die eine ganz andere Seite erfüllt als ich.

00:13:28: Weil die was ganz anderes einbringt also auch diese Vielfalt wirklich schätzen zu lernen ja Und das ist ja intimst so wertvoll.

00:13:37: Es gibt Menschen, die eine Tendenz haben immer ihre Klone einzustellen, weil dann alles mutmaßlich harmonisch und super ist!

00:13:46: Und es geht genau darum zu gucken, welche Anteile uns hier noch fehlen?

00:13:51: Also was braucht's denn hier noch damit wir möglichst vielfältig unterwegs sind für die Aufgabe?

00:13:59: Das heißt, wir haben jetzt die Punkte angesprochen vergleichen... Triggerpunkte, was nervt mich so richtig?

00:14:11: Das Außen-Altsspiegel und die Triggerpunkte und dieser Spiegel als Navigationssystem um mal hinzuschauen.

00:14:18: Was erlaubst du dir und was verbietest du dir?

00:14:22: Und ich in meiner Arbeit sage immer das härteste Urteil dass du über dich oder dass das jemals jemand über dich sprechen kann, ist das Urteil, dass du selber über dich sprichst.

00:14:33: Und in dem Moment wo jemand etwas tut außen also die Arbeitskollegin, die Mitarbeiterin, Die Kollegin oder die Wo auch immer Wo du selbst dich für verurteilst In dem moment spult sich ja in einem eine Schleife der Emotionen ab die super schwer zu händeln ist.

00:14:59: Und das sind alles... und wir hatten auch schon dieses wirklich Position einzunehmen, wirklich Position einzunehmen und auch mit dieser Position sichtbar zu machen und die Stimme zu erheben im Sinne von Gehaltsverhandlung.

00:15:14: Diese Punkte hatten jetzt alle schon mehr oder weniger einmal angesprochen.

00:15:20: Das sind alles Dinge In deiner Arbeit eine Rolle spielen und bei denen du den Frauen hilfst.

00:15:27: Wie machst du das?

00:15:29: So ein Coachingraum ist ja kein Zauberwerk, sage ich mal!

00:15:37: Natürlich ist es... Also wenn nicht eins zu eins arbeite immer auf einer Art individueller Prozess aber ich arbeite auch durchaus in Gruppen.

00:15:47: Erstmal ist es oft schon so wohltuend für die Menschen überhaupt mal im Raum zu kommen wo sie selbst nicht bewertet werden.

00:15:55: Also wirklich in einem wertfreien Raum zu sein, dann in dem Raum zu seien, wo alles sein darf ja?

00:16:02: Ich habe es nicht selten dass Menschen in ein Erstgespräch kommen und in kürzester Zeit im Tränen ausbrechen einfach weil da so viel Druck aufm Kessel ist.

00:16:14: Also das ist ja auch ein mutiger Schritt, zu jemandem zu kommen, dem man eventuell nur so mal auf Social Media gesehen hat.

00:16:20: Vielleicht liest man einmal die Woche mein Newsletter... Aber das ist trotzdem bin ich für viele noch irgendwie weiter weg.

00:16:29: und dann gehen sie in meinen Raum rein und dann merken die auf einmal so, oh, da ist voll die Ladung in mir!

00:16:37: Und dann geht es wie Plop.

00:16:41: Das überhaupt erstmal alles erstmal alles zu erlauben.

00:16:45: Also, bevor überhaupt groß was gearbeitet wird, sage ich mal ist das schonmal so ganz ganz wertvoll für Menschen dass sie wertfrei in einem Raum sein können wo Sie alles fühlen dürfen?

00:17:00: Wo Sie auch von mir unterstützt werden nicht nur zu denken sondern auch zu fühlen weil genau diese erfolgreichen Frauen oft unheimlich stark im Kopf sind und an einer bestimmten Stelle im Körper so ein bisschen sowas wie eine Trennung stattfindet, was dann auch oft sich darin spiegelt.

00:17:20: Wie atmet die Person bis wohin atmet diese Person?

00:17:24: Und wo findet eigentlich nichts mehr statt?

00:17:27: Wo ist eine Verbindung gekappt oder sowas?

00:17:31: Dann einfach zu schauen... Wir haben ja alle so unsere Tools und das ist ja auch sozusagen kein Hexenwerk.

00:17:39: Und vieles überschneidet sich ja auch, einfach mal wieder zu gucken was braucht denn jetzt genau diese Person?

00:17:45: oder was kann ich dieser Gruppe geben damit da wirklich so eine meine Loslösung von etwas entsteht, damit da Raum entsteht für Neues.

00:17:56: Und was in der Arbeit mit mir wichtig ist und mir wichtig is, das will nicht bloß sagen so ja und meinetwegen alle acht oder vierzehn Tage haben wir hier unseren Slot sondern dass die Person wirklich spürt, dass sie was verändern will.

00:18:10: Dazu gehört eigentlich ein tägliches Commitment also dass ich bereit bin zu sagen ach ich guck mal was Anne mir an Tools, an Ideen an To-Do's mitgebt und ich nehme da ein paar Minuten jeden Tag.

00:18:27: Das klingt allerdings sehr praktisch, also das ist zum einen was ich gehört habe was du gesagt hast dass allererste was du tust egal in welchen Kontext eins zu eins oder in der Gruppe Du eröffnest einen Raum der Präsenz Also dieses eben hier und jetzt sein und spüren.

00:18:47: Diesen Raum machst du auf und es ist ein ganz wichtiger Schritt, weil der einzige Moment von dem aus wir was verändern können ist jetzt.

00:18:53: Und wenn wir nicht im Jetzt sind sondern den Gedanken im Gestern oder schon wieder morgen sind wir ja nicht jetzt!

00:18:59: Wenn wir mit den Gedanken gestern oder morgens sind dann fühlen wir auch nichts.

00:19:02: Das heißt du machst erstmal einen Raum auf, der ist jetzt und du hörst zu.

00:19:09: Ich glaube das sind ganz viele Menschen überhaupt nicht gewöhnt.

00:19:14: Also das ist ganz viel, was wirklich auf einer energetischen Ebene passiert.

00:19:19: In Verbindung zu sein in dem Fall mit mir und auch zu wissen – auch wenn ich jetzt gerade nicht in einem Zoom-Raum bin – bin ich trotzdem mit ihr auf eine Art verbunden und sie hält etwas für mich mit.

00:19:36: Das hat einen hohen Wert!

00:19:39: Da gehört natürlich auch auf der Seite der Coaching ein gewisses Standing dazu und auch eine gewisse innere Haltung.

00:19:48: Also das hätte ich so vor fünf Jahren, in der Form wie ich es heute mache nicht machen können.

00:19:53: Das kann ich sagen

00:19:56: Ja wir hören nie auf zu lernen.

00:19:58: Genau

00:20:02: Du hast den Atem angesprochen?

00:20:03: Ja genau

00:20:04: Und wir haben im Vorgespräch so'n bisschen flapsig uns über Therapeuten- und Gesprächstherapie unterhalten.

00:20:13: Ich sage Flapsig, weil wenn man auch andere Wege geht ist es immer leicht, Flapsige Kommentare zu machen die falsch verstanden werden können über andere Aspekte von einer Disziplin.

00:20:27: Und der Raum der Erkenntnis und des kognitiven Verstehens ist ja ein unglaublich wichtiger Raum, Starkes, warum?

00:20:44: Das hast du gerade auch indirekt angesprochen.

00:20:46: So dass es jemand der kein starkes Warum hat wird die Hausaufgaben, die du gibst nicht machen und dann auch nicht in die Praxis gehen und keine neuen Erfahrungen machen.

00:20:55: Und Du hast das Atmen angesprochen.

00:20:58: Ich weiß, dass Du in Deiner Arbeit ja, Du benutzt die Sprache, Du nutzt die Achtsamkeit, Du benutzt das Verstehen und dann gehst Du aber einen total entscheidenden Schritt weiter der nochmal eine neue Dimension öffnet und das ist die Arbeit mit dem Atem.

00:21:16: Wie arbeitest du mit dem atem?

00:21:18: Also ich mache selber Atemarbeit, und es ist ein irrsinnigweites Feld weil wir mit dem atom immer übers Nervensystem gehen und wir können da so viele verschiedene Türen aufmachen durch so viele Verschiedene Techniken dass ich erstmal festklopfen möchte in welcher Form machst Du Atem-Arbeit?

00:21:35: also Ich wie sage Es gibt viele Schulen in Richtung, das hast du schon gesagt.

00:21:46: Ich würde sagen ich komme so aus der Atemanarchie.

00:21:51: Das war sehr schön!

00:21:53: Ja weil ich will all diese Techniken überhaupt nicht bewerten.

00:21:57: Ich glaube dass für bestimmte Settings super hilfreich sein kann und ich praktiziere auch für mich selbst bestimmte Sachen.

00:22:04: zum Beispiel Holotropesatmen setze ich für mich stellenweise ein und gleichzeitig.

00:22:11: Also erstmal geht es ja um die Frage so des räumlichen Settings auch.

00:22:16: Also online atme ich eigentlich nur mit Menschen, die ich bereits kenne.

00:22:21: also das mache ich nicht einfach so mit Komma rein in meinen Zoom-Raum und dann atmen wir.

00:22:25: Das gibt's hier aber das ist auch völlig ein Orten!

00:22:27: Das darf jeder machen wie er oder sie das gut vertreten kann.

00:22:32: Das mach' ich im Moment nicht.

00:22:34: Bei mir sind nur Coaching Kundinnen auch in der Breathwork Online Und ich habe in Hamburg einmal im Monat einen Raum, im Moment einmal im monat wo ich breathwork live anbiete.

00:22:48: Im moment auch nur für Frauen und worum es mir geht

00:22:55: ist

00:22:56: nicht so sehr den Leuten zu sagen wie sie jetzt atmen sollen also so dass wir diesen rhythmus diesen flow.

00:23:02: Ich möchte mit ersten Schritt diese frauen überhaupt diesen Raum zu geben und zu halten, wo ich zwei Stunden erst mal nur für mich da bin.

00:23:15: Wo nichts anderes stattfindet außer mir.

00:23:18: Dann dieses... Ich habe eine Stunde Zeit angeleitet zur Musik zu atmen und mal zu erfahren wie atme ich eigentlich alltäglich?

00:23:31: Was passiert wenn ich meine Atmung verändere, wenn ich sie beschleunige, wenn?

00:23:38: Also ich möchte eigentlich gerne erst mal einfach nur ein Erfahrungsraum zur Verfügung stellen, weil das was dann alles passieren kann in Breathwork.

00:23:47: Das passiert so und so ja?

00:23:49: Ich will aber es möglichst niedrigschwellig anbieten, weil es gibt zu viel da draußen von ja und dann tiefste Heilung in einer Breathwork und Trauma gelöst und das mag alles genauso sein!

00:24:03: Aber ich möchte nicht, dass die Menschen den Eindruck haben.

00:24:05: Oh!

00:24:05: Ich muss erstmal super traumatisiert sein damit ich überhaupt erst mal in der Prep-Works Session gehen kann.

00:24:10: ja also... Ich mag es gerne niedrigschwellig.

00:24:14: Und ich komme nicht so gern von der dramatischen Seite, weil wir haben ja alle unsere Geschichten und niemand ist vierzig oder fünfzig Jahre unbeschadet durch sein Leben gekommen, denn dann wäre das kein Leben!

00:24:29: Dann einfach mal zu sagen, was passiert da?

00:24:32: Wenn ich mir eine Zeit nehme und auch angeleitet werde... Es kann auch sein dass ich hier und da körperlich in einer Art unterstütze oder reguliere und einfach mal zu gucken, was wieder fährt mir denn da?

00:24:50: Das finde ich ganz wertvoll.

00:24:53: Und nicht so viel Vorgaben zu machen.

00:24:58: Warum

00:25:00: ist es wichtig in einer Arbeit... In einer Arbeit des Bewusstseins, in einer Arbeit von?

00:25:05: ich entwickle mehr Selbstvertrauen, mehr Selbstliebe, mehr Durchsetzungsvermögen.

00:25:10: Mehr Präsenz.

00:25:11: also das sind alles Nebeneffekte von dem was du tust.

00:25:14: es geht gar nicht anders.

00:25:16: und warum ist es dabei wichtig so ein körperliches Tool mit rein zu nehmen wie das Atmen?

00:25:23: Also sehr alles was wir...also ich sag's mal so Wir treffen ninety-fünf Prozent unserer Entscheidungen, Pima Daumen aus dem Unterbewusstsein.

00:25:33: Ja?

00:25:34: Wir wissen aber gar nicht was in unserem Unterbewusstein los ist weil deswegen ist es ja das unterbewusst sein!

00:25:40: Das heißt dass was im meinem Bewusstsein sehr viel Raum einnimmt ist überhaupt das was den Weg schafft in mein Unterbewustsein Und aus diesem Unterbewusstsein heraus trete ich in irgendeine Aktion.

00:25:53: Also, ich sage etwas... Ich präsentiere mich auf eine bestimmte Art!

00:25:57: Ich habe ne bestimmte Haltung, ne bestimmten Körpersprache, ne bestimmte Tonalität.

00:26:02: All das passiert zu ninety-fünf Prozent aus dem Unterbewusstein heraus ja?

00:26:06: Das heißt wenn ich die ganze Zeit meinen Körper nicht mitnehme und auch kein Bewusstsein habe für mein Körper dann kann ich irgendwie immer nur aus dieser Region heraus in Aktion treten.

00:26:24: Und dann kann ich mich gar nicht in Gänze zeigen, weil ich ja gar nicht wirklich fühle

00:26:33: was

00:26:34: die Resonanz dessen was ich die ganze Zeit denke in meinem Körper ist.

00:26:42: Ich bin ja eine ganze Anne und mein Kopf, meinen Verstand ist ein Teil dessen.

00:26:47: aber wenn ich den überhaupt den Körper überhaupt nie dabei habe und mitnehme.

00:26:53: Also, wenn ich gar nicht verbunden bin und nicht genau fühle... Was macht denn eine bestimmte Aussage mit mir körperlich?

00:27:02: Es gibt ja so Menschen die erlauben sich zum Beispiel gar nicht mal wütend zu sein.

00:27:07: Wenn ihnen z.B.

00:27:08: etwas vorgesetzt wird oder etwas erwidert wird was sie eigentlich in Wut bringen könnte dann sind Sie ganz schnell auf einer rationalen Ebene in ... Na ja, okay!

00:27:20: Also ich pleite jetzt mal ganz cool und ich lasse mir hier auch gar nichts anmerken.

00:27:25: Und Sie denken vielleicht schon mit, was beim Gegenüber gerade alles los ist?

00:27:29: Und Sie tun das, was vielleicht so im Bereich Solarplexus oder im Bereich oberen unteren Magen passiert, tun sie direkt zur Seite.

00:27:38: ja!

00:27:39: Wenn wir Dinge immer nur in uns wegschieben oder verschieben, da passiert etwas... Die sind dann nicht einfach weg, ja?

00:27:49: Das ist... Also nicht umsonst haben Menschen Allergien.

00:27:52: Nicht umsonsten haben sie Magengeschwüre.

00:27:54: Nicht Umsonsten einen Reizdarm.

00:27:57: Also das ist wirklich ein Bereich in dem ganz viel passiert wo wir gerne sagen so naja das ist halt so ich vertrag dieses um jenes nicht oder ich muss auf dass und das achten Und es wird überhaupt nicht gefragt.

00:28:09: was liegt denn vielleicht dahinter?

00:28:10: erlaub' ich mir eigentlich wütend zu sein?

00:28:12: wenn ich wütender bin Erlaube ich mir traurig zu sein, wenn ich wirklich trauriger bin.

00:28:17: Darf ich dann weinen?

00:28:18: Gibt es da einen Raum für... Also wo ist das alles?

00:28:23: Und der Atem ist die Brücke dahin?

00:28:26: Ich frage so provoziert.

00:28:28: Genau!

00:28:29: Der Atem is eigentlich nur ein Tool.

00:28:31: Es ist einfach nur ein Hilfsmittel für mich.

00:28:33: Es gibt andere Menschen, die nutzen andere Techniken.

00:28:38: Es kann auch eine Kombination sein aus Atem und Bewegung.

00:28:41: Es gibts sicher viele Möglichkeiten.

00:28:43: Für mich ist der Atm Ein Tool, um in diese Verbindung zu finden.

00:28:49: Mit dem was ist denn da körperlich los?

00:28:51: Und wie kann ich da eine Weite erfahren?

00:28:56: und also wie kann Ich zum Beispiel an Körper stellen wo was eng ist durch mein gezieltes Atmen den Raum erweitern Also in so einer Loslösung auch finden

00:29:09: Hast du ne kleine Übung zum Thema atmen dass die Menschen sich das mal vorstellen können?

00:29:15: Diese kennst einfachen Dinge, die du und ich, die wir alle auch machen können.

00:29:21: Wenn wir gerade merken, da ist eine angespannte Situation.

00:29:26: Wir neigen dazu immer viel zu viel einzuatmen.

00:29:30: Man sagt ja so jetzt hol erstmal tief Luft!

00:29:33: Aber das ist es genau nicht.

00:29:35: Sondern was ganz wertvoll ist, ist vollständig auszuatmen Und was eine ganz einfache Übung ist, und länger auszuatmen, als wir eingeatmet haben.

00:29:48: Also das bringt uns wenn wir das ein paar mal machen eigentlich direkt in eine ruhigere Verfasstheit.

00:29:55: Genau!

00:29:57: Und das kann man tatsächlich.

00:29:59: jetzt muss ich einfach so... Ich liebe das nämlich auch.

00:30:01: Das ist auch einer der ersten Steps hier.

00:30:03: nicht immer so atme einfach mal ganz bewusst nimm fünf tiefe Atemzüge, wo du dich auf die Ausatmung fokussierst und wirklich lang und langsam ausatmen.

00:30:14: Ich sag mal weit ausatman!

00:30:17: Und dann guck mal den State von dir selber an vorher-und nachher vergleich das Mal.

00:30:23: Was dabei passiert ist dass der Körper in einem Nervensystemzustand einsteigt?

00:30:29: Der Ruhe wie du auch gesagt hast.

00:30:31: Dann funktionieren ganz viele Prozesse ganz anders und wir können völlig neue Gedanken denken Und tatsächlich verdaut man dann auch besser.

00:30:38: Da hängt so ein ganzer Rattenschwanz dran an sowas ganz einfache, wie du gerade reingeholt hast.

00:30:44: und na klar also eine Holotruppe Atem-Session dauert ja einfach ein bisschen länger und ist ein bisschen intensiver da passiert noch ein bisschen mehr.

00:30:53: Ich leite

00:30:53: gar nicht an Leiter Also ich leite keine Holotropesatmen an.

00:30:57: Es kann phasenweise... unbedingt holotrop werden.

00:31:01: Ja, und also auch Menschen die schon mit viel Atemerfahrung in meine Praxis kommen, die dürfen auch gerne... Also da ist ja jeder frei!

00:31:09: Aber es gibt keine Erwartungen daran dass jetzt jede Teilnehmende mindestens x Minuten Holotrop atmet weil das ängstig manche Menschen wenn sie noch nicht so viele Atemberfahrung haben.

00:31:20: Und darum geht es ja die Leute nicht zu Ängstigen sondern da abzuholen wo Sie gerade sind.

00:31:26: Ein Nährboden von Sicherheit Gefühle fühlen.

00:31:36: Das heißt, ich möchte darauf hinaus und mit dir darüber sprechen warum das ein zentrale Anteil ist.

00:31:44: Du hast die typische erfolgreiche Frau, die typischen Macherin beschrieben schon ein bisschen länger im Gesprächsverlauf her als eine Frau, der sehr stark im Kopf ist die sehr stark in der Kognition ist, wenn dann noch eine gewisse Unsicherheit dazukommt.

00:32:00: Dann neigt ja so eine Frau auch dazu im Zahlendaten Fakten sich Sicherheit zu erzeugen und gar keinen Platz und kein Raum und keine Zeit für Gefühle zu haben.

00:32:12: Warum ist es so wichtig, Gefühlen hier und jetzt?

00:32:18: Wenn du erlaubst, erzähle ich dazu was aus meinem ganz eigenen privaten persönlichen und beruflichen Leben.

00:32:23: Also... Ich bin vor zwanzig Jahren im Burn-out gelandet Und ich hatte vorher eine richtig gute Karriere.

00:32:29: also ich hatte so... Ich war so immer bei... also in Positionen wo ich die einzige Frau war ja?

00:32:41: Und auch die Jüngste.

00:32:46: Es gibt ja, wie wir alle wissen eine männliche und weibliche Energie.

00:32:49: Und beide sind super wichtig und unterstützend.

00:32:54: Was mir widerfahren ist und was ich auch heute noch in Arbeitswelt viel erlebe, dass wir alle sehr viel in der männlichen Energie sind.

00:33:02: Das ist so diese tatkräftige Umsetzungskraft!

00:33:05: Und es ist etwas ganz Wunderbare sich mit nicht schlechtreden.

00:33:09: Wir brauchen die total um nicht nur auf dem Meditationskissen sitzen zu bleiben sondern auch wirklich in die Umsetzung zu finden.

00:33:17: Aber gerade für uns Frauen ist es super wichtig dass wir, bevor wir immer in die Umsetzung gehen und machen, machen, mal in dieser weiblichen Energie sind.

00:33:27: In diesem Empfangsmodus.

00:33:29: Und das bedeutet wirklich ein absichtsloses Sein und auch ein absichtsloses Nichtstun aushalten zu lernen ja?

00:33:39: Das ist für Frauen, die viel arbeiten was völlig Neues und was ganz schwer Aushaltbares.

00:33:46: Dass ich denen Verordne oder Empfehle, oder Anrate X Stunden in der Woche.

00:33:52: In diesem absichtslosen Nichtstun zu verbringen?

00:33:55: ja?

00:33:56: Weil es darum geht diese Verbindung zu finden mit dem was die einen Seele nennen Die anderen Essenz Oder Kern oder wie auch immer Ja und da ein verbindung zu finden Und zu hören Was sagt mir denn Diese Essenz?

00:34:16: also was sagt Mir meine Seele Was will die gerade?

00:34:21: Und die spricht nicht immer so eindeutig.

00:34:22: Also es ist nicht immer, dass die einen klaren Satz sagen und dann sage ich alles klar.

00:34:26: Jetzt ist diese eine Sache zu tun.

00:34:28: Manchmal ist das ein Wort, eine Farbe, ein kleiner Impuls irgendwas was uns manchmal auch echt ein bisschen dumm oder sinnlos erscheint.

00:34:39: Einmal kurz einhaken, was kann denn alles absichtsloses sein?

00:34:44: Ist das Astrid Lindgren und dann braucht man immer noch Zeit um einfach nur aus dem Fenster zu gucken?

00:34:49: oder ist es der Weg ins Jogastudio und auf die Yogamatte oder aus Meditationskissen.

00:34:54: Oder kippt sowohl das eine als auch das andere auf der To-do Liste in wieder einen weiteren Punkt, der erledigt werden muss... Was ist denn das Absichtslose sein?

00:35:07: Es gibt keine eigemeingültige Antwort meiner Meinung nach darauf, ja?

00:35:10: Aber gerade für Frauen die sehr getaktet arbeiten und leben.

00:35:15: Vielleicht sind dann auch noch Kinder da vielleicht im schundpflichtigen Alter wo einfach auch viel wirklich organisatorisches dran hängt.

00:35:23: Für so jemanden kann sowas absichtsloses sagen genau dieses Beispiel das du gerade nanntest eine Viertelstunde am Fenster zu stehen und rauszugucken Und dabei wirklich einfach nichts zu tun, ja.

00:35:36: Also wann leisten wir uns das?

00:35:37: Wann tun wir das?

00:35:38: Ja und dann wirklich mal so einfach in sich zu lauschen und so zu gucken was passiert denn da?

00:35:48: Das muss nicht unbedingt... also ich bin die Letzte, die etwas gegen Yoga hätte aber es muss genau nicht diese Veranstaltung sein!

00:35:56: In der Absichtslosigkeit.

00:35:58: da liegt eben auch ein.

00:35:59: ich bin nicht in der veranstaltung und es ist nicht klar terminiert.

00:36:02: ja das kann auch bedeuten mitten in der arbeit dem Impuls zu folgen, wenn ich merke, oh, ich verkrampfe.

00:36:12: Mir fällt gerade alles so schwer und ich beiße mich so durch und dann gibt es in mir diesen Teil also auch in mir, in Anne, gibt's ihn mir diesen alten Teil der sagt jetzt stelle ich nicht so an das ziehen wir jetzt durch erst die Arbeit dann das Vergnügen zack!

00:36:24: Und dann merk' ich so hallo erst die Arbeiten das vergnügen auf gar keinen Fall.

00:36:29: ja weil ich will ja in meiner Arbeit schon Vergnüge haben.

00:36:32: und wenn ich aber merke dass sich an so einem Punkt bin ...dann darf ich einfach mal meinen Arbeitsplatz verlassen, ja?

00:36:38: Weil es dann glaube ich wirklich an der Zeit ist.

00:36:40: Und dann gucke ich, gehe ich mal eine Runde um Blog im Park... ...hab' ich diese Zeit?

00:36:45: oder ist das eine Tasse Tee auf dem Balkon,... ...aber da braucht's dann wirklich mal einen Cut!

00:36:51: Ja?!

00:36:52: Weil wir denken ja oft so, ich hab keine Zeit, ich habe keine Zeit.

00:36:55: Die Zeit ist ja wirklich auch nur so ne Konstruktion.

00:36:59: Also ich bin ja hinterher wieder so viel besser verbunden.... dass mir alles so viel besser gelingt, woran ich mich setze.

00:37:06: Okay!

00:37:08: Absichtsloses sein ein bisschen klarer definiert und dann zurück zum Fühlen.

00:37:13: Warum?

00:37:13: Also da waren wir vorher das Füheln.

00:37:16: Warum ist es so wichtig zu fühlen für das was am Ende herauskommen soll?

00:37:25: Naja weil wenn wir nur aus dem Kopf heraus agieren und entscheiden, dann ignorieren sozusagen den Mehrheitsanteil in uns, ja?

00:37:38: Also wir drücken denen einfach weg.

00:37:42: Und wir können an der Stelle dann keine fürsorgliche und umfassende Entscheidung treffen weil wir die Mehrheit in uns einfach die ganze Zeit wegpacken.

00:37:54: Weil wir nur hier entscheiden und abwägen und pro Kontra-Listen machen und gar nicht diese Erlaubnis geben unsere Ganzheit und Gesamtheit zu nutzen, um aus dieser Gesamtheit und Ganzheit herauszuschöpfen.

00:38:17: Also wir nehmen uns ja selbst einen ganz großen Teil von uns weg!

00:38:25: Und was soll ich sagen?

00:38:29: Wer das wirklich will... Ich zwinge niemanden zu nichts, ja.

00:38:34: Aber ich finde wirklich dass uns so der gesunde Menschenverstand einfach sagt das kann nicht funktionieren auf lange Sicht zumindest nicht im Sinne von uns auch gesund zu halten ein Gefühl von Balance zu haben.

00:38:48: Ja

00:38:51: also in meiner Erfahrung steckt in allen Frauen ich weiß es ist eine totale Verallgemeinerung und ich meine trotzdem so Eine ganz tiefe Sehnsucht danach nach den eigenen Rhythmen und Zyklen leben zu dürfen.

00:39:06: Und wenn Frau müde ist, mal langsamer zu machen und wenn Frau voller Ideen ist die auch umzusetzen in was auch immer es dann ist.

00:39:14: also da sind ja unsere Interessen sehr unterschiedlich gelagert ob jemand total viel Freude hat an Literatur oder an Gartenarbeit oder am Windsurfen oder Mountainbiken oder Bergwandern eigenen inneren Impulse folgen zu dürfen und sich an den eigenen Rhythmus anvertrauen zu dürfen.

00:39:39: Ich glaube, das haben alle Frauen – ich habe neulich in meinem eigenen Kundenkreis diese Frage gestellt – wer von euch hat nicht die Sehnsucht danach, sich an diesen eigenen Rhythmus endlich anlehnen zu dürfen?

00:39:58: Dieser eigene Rhythmuss hat ja alles mit dem Fühlen zu tun!

00:40:01: und dem wieder zu vertrauen, hat ja alles damit zu tun von diesen vielen Aufgaben und diesem vielen Denken und diesen ganzen logisch-rationalen Sortieren.

00:40:12: Und festhalten ins Loslassen zu gehen rein in diese Intelligenz die wir weit über das Gehirn hinaus in unserem Körper tragen.

00:40:28: Genau das!

00:40:31: Liebe

00:40:31: Anne gibt es einen Eine Botschaft, eine Nachricht die du rausschicken möchtest an all die... Also es gibt ja einfach auch so unfassbar viele großartige Frauen.

00:40:45: Jedes Mal wenn ich mir Zeit nehme zu hören und hinzuschauen dann erkenne ich nämlich die Großartigkeit in den anderen und könnte jedes mal auf die Knie gehen dafür wie viel Großartigkeit es tatsächlich gibt in dieser Welt.

00:41:00: Und das schließt wirklich auch jede einzelne Lebensgeschichte mit ein Nur, dass man sich nicht die Zeit nimmt hinzuschauen und zuzuhören so oft.

00:41:11: Und es ist ja ein Paradoxon das Frauen, die schon so viel geleistet haben und so viel wissen, das aber selber gar nicht spüren können.

00:41:22: Welche Botschaft möchtest du an diese Frau hier und heute rausgeben?

00:41:32: Naja, ich sage ja ganz gerne.

00:41:33: Dein Herz schlägt nur für dich!

00:41:36: Damit wirklich auch mal in Verbindung zu gehen was das bedeutet?

00:41:40: Was heißt denn das?

00:41:41: Also dieses Wer bin ich denn wenn alle Rollen von mir abgefallen sind also alles was sich jeden Tag leiste ob in Arbeit in Familie im Beziehung?

00:41:55: wer bin ich Wenn ich all das mal weg lasse?

00:42:00: Das bleibt übrig.

00:42:03: Also das zu erforschen und zu ergründen.

00:42:08: Eine wunderschöne Aufgabe.

00:42:11: Das ist eine Einladung, ja meine Einladungen.

00:42:15: Wunderwunderschön kleiner Spoiler, dass es der Weg zurück nach Hause.

00:42:22: Vielen vielen Dank liebe

00:42:24: Anne!

00:42:26: Vielen vielen dank dir für die Einladen.

00:42:29: wenn

00:42:30: jetzt jemand Kontakt zu dir haben möchte ich finden möchte.

00:42:36: Ich werde alle Links, die du mitteilst hier in den Show Notes verlinken.

00:42:42: Gibt es dazu noch mehr zu sagen oder hast du etwas parat?

00:42:46: Ein kleines Miniangebot wo Frauen dich nochmal besser kennenlernen können?

00:42:51: also Ich geb am sechsenzwanzigsten Juni meine nächste Livebreathwork.

00:42:57: Das ist jetzt natürlich in erster Linie für Frauen in Hamburg und der näheren Umgebung interessant, das ist in einem Spüttel und das machen wir zum Freitagabend von neunzehn bis einundzwanziger Uhr.

00:43:08: Und ansonsten kann natürlich jede Frau sich wirklich unverbindlich und kostenfrei ohne Druck oder Verkaufszwang ein Gespräch bei mir buchen.

00:43:18: Und die Links bekommst du natürlich alle, findet man auf meiner Website.

00:43:24: Man findet mich auch auf Instagram, auf LinkedIn oder Facebook einfach unter meinem klaren Namen, an dem ich bin gut zu finden.

00:43:32: Sehr schön!

00:43:34: Vielen vielen Dank

00:43:36: und

00:43:37: Du und Ich Wir hören uns beim nächsten Mal wieder bei.

00:43:41: Mädchen-Muttermaterialien.

00:43:43: Bis dahin sei wild Sei frei Sei du Und

00:43:47: fühle dich geliebt.

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